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21.10.21 - Wegweisende Partien am Sonntag

Herren I, Herren II & Damen parallel im Einsatz

Ein äußerst kurioser Spieltag steht dem TTC in den kommenden Tagen bevor. Sowohl die Herren I, als auch die Reserve und die Damen spielen am Sonntag. Ist es bei der weiblichen Formation bei Heimspielen der gewohnte Spieltag, treten die beiden Herrenteams zu einem ihrer wenigen Einsätze an diesem Wochentag an. Zudem sind die Herren III am Freitag im Pokal und unter der Woche im Einsatz.

Nach dem ersten Saisonpunkt am vergangenen Doppelspieltag kennt der Spielplan der Herren I keine Gnade. Mit elf Partien je Halbserie ist dieser prall gefüllt und lässt keine Verschnaufpause zu. Am Sonntag steht als nächster Vergleich die Auswärtspartie beim FSV Ebringen an, die im vergangenen Jahr den Aufstieg aus der Bezirksliga schafften. Das nahezu unbeschriebene Blatt für unsere TTC'ler zeigte bereits in der abgebrochenen Runde keine Berührungsängste auf dem höheren Niveau und beweisen auch in der laufenden Runde ihre Stärke. Aus drei Partien wurden fünf Zähler erspielt, was wiederum bedeutet, dass erneut eine schwierige Aufgabe auf das Sextett des TTC wartet. U.a. punktete der kommende Gegner mit einem deutlichen Heimsieg über den TTC Hasel (9:2), der in derselben Aufstellung am letzten Samstag einen Punkt aus dem Suggental entführte. Das dürfte Warnsignal genug sein. Auf dem Papier sollten die Ebringer ein direkter Konkurrent im Kampf um die Landesklasse sein, jedoch spricht die Formstärke aktuell klar für den FSV. Ob die dreiwöchige Spielpause für die Gastgeber einen Nachteil bedeutet, wird man aber erst nach der Partie wissen. Sind Martin Ebner und Lukas Noeske schon seit Jahren auf hohem Niveau unterwegs scheinen sich die Teamkollegen an das vordere Paarkreuz zu hängen und sich mit der höheren Spielqualität zu verbessern. Markus Stecher mit seiner etwas unkonventionellen Spielart und Alberto Kösel Muñoz bilden die Mitte, während Felix Danner und René Höfflin die Positionen 5 & 6 bekleiden. Für Horst, Niklas, Michael, Franz, Oleksiy und Florian wird es darauf ankommen über die Doppel besser in die Partie zu finden und die vermeintlich höhere Ausgeglichenheit in der Aufstellung zum Vorteil zu nutzen. Um den ersten Saisonsieg und somit einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf zu landen, benötigt es jedoch im Kollektiv bessere Leistungen und die notwendige Nervenstärke.

Vor dem erst zweiten Saisonspiel steht die Reserve am kommenden Sonntag. Um 13 Uhr tritt die Mannschaft bei der FT V. 1844 Freiburg V an und möchte nach der Niederlage gegen die TUS Teningen auf den Erfolgsweg kommen. Um 13 Uhr startet die Partie im FT-Sportpark, die von gewisser Bedeutung sein wird. Nachdem der SV Kirchzarten seine Mannschaft aus der Bezirksliga zurückgezogen hat, geht es über den Saisonverlauf nun darum die verbleibenden anderen beiden Absteiger zu finden. Gegen die fünfte Vertretung des Freiburger Vorzeigeklubs ist es erfahrungsgemäß schwierig abzusehen mit welchem Personal der Konkurrent in die Partie gehen wird. Bislang steht die Mannschaft nach drei Niederlagen (eine Partie hiervon kampflos) zum Saisonstart auf dem letzten Tabellenplatz. Gemessen an den personellen Möglichkeiten dürfte es jedoch nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das Team aus den unteren Gefilden der Tabelle befreien wird. Die junge Aufstellung wird von Moritz Leupolz angeführt. Zudem stehen mit Sebastian Schönstedt, Jannis Placzek und Timm Nagel u.a. die drei Mitspieler von Niklas und Florian in der Verbandsoberliga mit im Kader. Nicht verwunderlich ist hierbei, dass das Trio in dieser Spielzeit auch bereits in der Landesliga aufgeschlagen hat. Da die FT am Sonntag keine weitere Partie im Spielkalender zu verzeichnen hat, ist ein schlagkräftiger Kontrahent zu erwarten, der bekanntermaßen auch noch weitere Talente in den unterklassigen Mannschaften aufzubieten hat. Hier ist sicherlich der 11-jährige Mauritz Schindler zu nennen, der in seiner Altersklasse zu den größten Talenten Deutschlands gehört. Alles in allem eine unvorhersehbare Konstellation für Frank, Berthold Ralf, Marian, Fabian & Luca. Letztgenannter ersetzt Stefan, der nicht mit dabei sein wird. Es gilt das Optimum abzurufen, um ggf. die ersten Saisonzähler einzufahren.

Vor der wohl schwierigsten Aufgabe der ganzen Saison stehen die Damen bei ihrem zweiten Saisonspiel, das am Sonntag erneut im Silberberghaus ausgetragen wird. Zu Gast ist der TTC 1946 Weinheim III, dessen erste Formation in dieser Saison in der Bundesliga aufschlägt. Bislang stürmen die Weinheimerinnen als Meisterschaftsfavorit durch die Verbandsoberliga und haben mittlerweile drei deutliche Saisonsiege (2x 8-0, 1x 8-1) eingefahren, was die Ambitionen klar bestätigt. In der letzten Spielzeit kam es nicht zu dem Vergleich mit unseren Mädels, die wieder auf die genesene Finnja zurückgreifen können. An der Seite ihrer Schwester Antje, sowie Megan und Leoni möchte das Quartett so gut es geht dagegenhalten und den ein oder anderen Zähler auf die Anzeigetafel bringen. Der Fundus an Spielerinnen, die auf diesem Spielniveau mithalten können, bestätigt die Aufstellung von neun Akteurinnen beim Klub aus dem Norden des Bundeslandes. In dieser Spielzeit kamen die beiden Spitzenspielerinnen noch nicht zum Einsatz. Bis dato war mit Anke Haas, Constanze Klump, Celin Ermler, Wiebke Haas und Sara Hartmann ein Quintett an den Tischen, das in Einzeln ungeschlagen ist. Insbesondere Ermler und Hartmann sind unseren Mädels von überbezirklichen Turnieren seit Jahren bestens bekannt und kamen auch schon zu Einsätzen in der Reserve (Regionalliga). Es wartet die somit wohl höchste Hürde und ein Bonusspiel, in dem sich unser junges Team beweisen möchte.

Die "Dritte" wird an einem eher ungewohnten Dienstagabend den Abschluss des Spieltags vollziehen. Im Derby beim SV Waldkirch hängen die Trauben jedoch recht hoch und es dürfte schwierig werden die beiden letzten negativen Resultate im "Hasenstall" zu korrigieren. Die ärgerliche und vermeidbare 7:9 Niederlage in Bahlingen am letzten Samstag sorgte dafür, dass das Gedränge auf den hinteren Rängen zunimmt und das angepeilte Polster auf die beiden Abstiegsplätze nicht vergrößert werden konnte. Nun geht es im stadtinternen Vergleich gegen eines der Spitzenteams der Liga, die in den ersten vier Partien drei Siege einsammelten. Dabei traten die Waldkircher jeweils in derselben Formation an und nutzten hierbei ihren ausgeglichenen Kader, um die Erfolge einzufahren. Mit Fabian, Luca, Klaus B., Jürgen, Christian und Franz versuchen die Herren III so gut es geht dagegen und die Partie möglichst lange offen zu halten. Es sind sicherlich andere Partien, die im Kampf um den Ligaverbleib entscheidend sind, doch nachdem zuletzt zwei Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz hingenommen werden mussten, gilt es im Optimalfall auch die ein oder andere positive Überraschung zu landen. Zuvor steht für das Team am Freitagabend noch der Vergleich in der Runde der letzten 32 im C-Pokal an. Dabei reist der klassentiefere PTSV Jahn Freiburg III in das Suggental. 

 


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