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7.12.15 - Zwei Punkte am Doppelspieltag im Silberberghaus

Der Niederlage gegen den Spitzenreiter folgt der Erfolg über das Schlusslicht

Mit der unnötigen Niederlage in Laufenburg im Rücken erreichten die Herren I am vergangenen Wochenende das wichtige Erfolgserlebnis gegen den Tabellenletzten aus Hasel. Tags zuvor unterlag das Sextett dem Spitzenreiter aus Kenzingen relativ klar, was jedoch zu erwarten war, da der Spitzenreiter bislang sehr souverän durch die Liga marschiert. Somit endeten die beiden Aufeinandertreffen mit den zu erwartenden Resultaten. Durch die wichtigen beiden Zähler aus dem Doppelpack im Silberberghaus vergrößerte die Mannschaft den Abstand zum Relegationsrang auf vier Zähler und steht mit einer ausgeglichenen Bilanz nach acht absolvierten Partien auf Rang 5 der Landesliga. Mit dem abschließenden Heimspiel am Samstag gegen Nollingen (das einzig ausstehende Spiel der Vorrunde) könnte man noch eine Position gut machen und beruhigt in die kurze Pause gehen.

Unter der Prämisse sich am Freitag gegen den favorisierten TTSV Kenzingen gut aus der Affäre zu ziehen und möglichst viel Selbstvertrauen für den kommenden Tag zu sammeln, trat das Sextett zum ersten Spiel an. Die ärgerliche Niederlage war weitgehend abgehakt und mit geschärften Sinnen ging es nun an das zweite Wochenende der Hinserie, an dem gleich zwei Gegner vom TTC herausgefordert wurden. Jedoch tat man dies gegen die Kenzinger in etwas geschwächter Form, da Fabian Gäßler ausfiel und hierfür Ersatzmann Berthold Streifeneder einsprang. Somit standen Horst Zajonc, Michael Grundig, Philipp Glunk, Franz Richardt, Frank Kury und Berthold für die Farben der Suggentäler an den Tischen. Beim Gast fehlte ebenso ein Stammakteur, was somit bedeutete, dass Sener Oguz Thomas Kempf positionsgetreu an Nummer 6 vertrat.

Los ging es wie gewohnt mit den Doppeln, wo es neben der nominellen Umstellung auch eine kleine Überraschung gab. So agierte das standesgemäße Duo Zajonc/ Grundig als zweite Formation, da dieses zuletzt etwas schwächelte. Prompt bekam es die beiden mit den beiden besten Akteuren der Landesliga zu tun, Schmid/ Hirschberg. Zwar konnten von den drei gespielten Sätzen zwei eng gestaltet werden, jedoch war man nie in der Lage ernsthaft die Möglichkeit zu haben zu punkten. Richardt/ Kury probierten sich stattdessen als Spitzendoppel aus, doch dieses Experiment hatte trotz erstem gewonnen Satz kein Erfolg, da sich Greinwald/ Auth in der Folge besser zurechtfanden und den zweiten Zähler für die Gäste erspielten. Dass der Rückstand nicht direkt gleich hoffnungslos war, lag an der Zusammensetzung Glunk/ Streifeneder, die sich relativ klar gegen Sköries/ Oguz durchsetzten.

In den Einzeln galt es demnach die optimale Verfassung als Team zu erreichen, um dem Absteiger aus der Verbandsliga Paroli bieten zu können. Horst bekam es zu Beginn mit dem unangenehmen Belagspieler Sebastian Hirschberg zu tun, der neben guten Abwehrbällen, auch das Umschalten in die Offensive glänzend beherrscht. Horst verlor die beiden ersten Sätze knapp, fightete sich aber in den Entscheidungsdurchgang, wo er es knapp verpasste dem Kontrahenten die erste Saisonniederlage beizubringen. Michael gegen Gunter Schmid (siehe Foto) war das zweite Aufeinandertreffen in der ersten Einzelrunde, aber kein wirklicher Vergleich auf einem Niveau. Der TTC'ler hatte eine undankbare Aufgabe inmitten seiner schwachen Saisonphase gegen solch ein Schwergewicht der Landesliga Stand zu halten und so verwunderte die klare Niederlage nicht weiter.


Simon Sköries hieß der Konkurrent von Philipp und die beiden Jungspunde boten ansehnliches offensives Tischtennis. Die Sicherheit des Elztälers gab die Schlagzahl in den drei Sätzen an und auch wenn einer dieser in die Verlängerung ging, verdiente sich der Suggentäler den Erfolg und verkürzte auf 2:4. Deutlich enger und umkämpfter gestaltete sich der Vergleich zwischen Franz und Konrad Greinwald. Hier traf gutes Spielverständnis auf aggressives und aktives Spiel. Folgerichtig begaben sich die beiden Akteure in den fünften Satz, den der Kenzinger hauchzart für sich entscheiden konnte und somit eine kleine Vorentscheidung einläutete, wie sich im Nachhinein zeigen sollte. Denn es stand vom Start weg fest, dass das gewisse Fortune auch eine Rolle spielen muss, um die Partie möglichst lange offen zu gestalten.

Zwei relativ klare und über die kürzeste Spieldistanz absolvierte Matches folgten im hinteren Paarkreuz. Frank hatte gegen Sener Oguz nur kurzzeitig Schwierigkeiten und fuhr gegen den angestammten Spieler aus den Herren III den dritten Zähler auf das heimische Konto ein. Ebenso klar unterlag parallel dazu jedoch Berthold gegen Jens Auth, der kurzen Prozess machte und nach der ersten Runde der Einzelbegegnungen aus der Sicht der Gastgeber auf 3:6 stellte. Durch diesen Zwischenstand und den kommenden schwierigen Partien für Horst und Michael war die Überraschung in weite Ferne gerückt. So bestätigte sich die Vorahnung infolgedessen auch, da im Duell der beiden Spitzenspieler kein Kraut gewachsen war und im anderen Vergleich lediglich ein Satzgewinn heraussprang. Zweifellos verfügen die Kenzinger über die beiden besten Akteure der Liga.

Da Philipp gegen Greinwald auch auf verlorenem Posten war, wurde die Begegnung unter dem Strich relativ deutlich verloren. Dennoch verkaufte sich das Heimteam ordentlich gegen den verdienten Herbstmeister, was sich im Laufe des Wochenendes herausstellen sollte. Die Hoffnung gegen die Spitzenteams zu punkten, ist auch in diesem Jahr aufgrund der großen Leistungsdiskrepanz in der Liga nicht gegeben. Durch die Klasse auf den vorderen Positionen war es für unsere TTC'ler nahezu unmöglich etwas Zählbares einzufahren, was aber auch nicht das Ziel sein konnte. Jenes wurde erreicht, denn durch die Spielpraxis sah man diesen Abend auch als gute Trainingseinheit für den Folgetag an, um sich dort in anständiger Form präsentieren zu können. Nachdem die Zelluloidbälle über die Tische flogen war dann auch allen bewusst, dass die Partie gegen den TTC Hasel ein Schlüsselspiel in dieser wichtigen Phase der Spielzeit darstellt.

Die Marschroute war Stunden danach somit klar vorgegeben, als der aktuelle Inhaber der roten Laterne im Suggental aufschlug. Ein weiteres negatives Resultat würde den Druck rund um die gefährdeten Ränge auf einmal deutlich erhöhen, wobei man sich gerade davon fernhalten wollte. Gestärkt durch den ersten Heimauftritt von Fabian Gäßler, der Berthold Streifeneder ersetzte, ging die Equipe guten Mutes in diesen wegweisenden Vergleich. Die Gäste vom Oberrhein, die mit einem Erfolg in Form von Punkten die letzte Position verlassen würden, traten in der gewohnten Aufstellung an. Aufgrund der Tatsache, dass beide Seiten sich nahezu gänzlich unbekannt waren, sollte ein interessantes Match folgen.

Der Auftakt sollte in den Doppeln erfreulicherweise optimal verlaufen. Zajonc/ Grundig wurden hierbei wieder nach vorne versetzt und sie zahlten dieses Vertrauen der Teamkollegen zurück. Gegen D. Trefzer/ Marx erspielte das Duo einen wichtigen Auftakterfolg, den Glunk/ Gäßler veredelten. Franosz/ Hübbers gehört ligaweit zu den besten Doppeln und dennoch besiegten die beiden Jüngsten der Mannschaft die erfahrenen Gegenüber. Zwar musste man den ersten Druchgang abgeben, steigerten sich die beiden jedoch in der Folge und überzeugten. Richardt/ Kury machten den Traumstart dann perfekt und gewannen in routinierter und souveräner Manier in drei Sätzen gegen Bachthaler/ T. Trefzer. Somit war die Grundlage gelegt und der Druck, den man sich sicherlich etwas selbst auferlegte, verschwand erst einmal.

Dass sich der Abend im Silberberghaus nicht im selben Rhythmus fortsetzte, war nach den ersten Partien nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Doch das vordere Paarkreuz der Hasler bestätigte ihre gute Hinserie eindrucksvoll. Stefan Hübbers bog gegen Horst einen 1:2 Satzrückstand und brachte seine Farben auf die Spielstandanzeige. Am Nebentisch hatte Michael gegen den ausgebufften Christian Franosz überhaupt kein Mittel parat, um diesen zu bändigen bzw. zu stoppen. Chancenlos musste er sich geschlagen geben und urplötzlich war der Vorteil aus den Doppelpaarungen nahezu verspielt. Dass dies tatsächlich eintrat verdankte das Schlusslicht Kai-Uwe Marx, der mit seinem außerordentlichen Händchen Philipp den Zahn zog. Der 22-Jährige sah kein Land und quittierte wie sein Mannschaftskamerad zuvor eine überraschend deutliche Niederlage.

Somit standen die Uhren wieder auf null und das Momentum lag klar auf Seiten des Gastes. Fabian hatte bei seinem Debüt in heimischer Halle dann anfangs etwas Anpassungsprobleme und verlor die ersten beiden Sätze gegen Dennis Trefzer. Es deutete sich an, dass nun der erste Rückstand auf die Anzeige kam, doch der Junior kämpfte sich zurück und drehte das gesamte Spiel mit seiner unaufgeregten Art. Mit der Unterstützung der Zuschauer schaffte er den Turnaround in seinem Match und auch für seine Kollegen. Tim Trefzer war für Franz dann ein gefundenes Fressen, da er mit seinem Erfahrungsvorsprung überhaupt nichts anbrennen ließ und einen weiteren wichtigen Zähler beisteuerte. Somit war diese brenzlige Phase erst einmal gebannt und der Aufschwung des Kontrahenten gestoppt.

Anschließend galt es für Frank den Vorsprung auszubauen, jedoch tat er sich gegen Ralf Bachthaler schwerer als erwartet. Trotz zweier Führungen ging das Duell in den letzten Satz und dort verspielte die Nummer 6 des TTC den sicher geglaubten Punkt. Somit war das Geschehen wieder offen und es stand 5:4 nach der ersten Runde der Einzel. Demnach galt es weiterhin am Maximum zu agieren, um keine böse Überraschung zu erleben. Es war jedenfalls schon etwas besorgniserregend, dass nur zwei Einzel gewonnen werden konnten, jedoch sollten sich diese Gedanken auflösen. Horst kam gut gegen Franosz zurecht und fand mit seinem Noppenspiel in sein Spiel. Sein Gegenpart sah sich im Hintertreffen und musste dem Suggentäler demzufolge gratulieren. Nach einer unüblichen langen Dürre konnte dann auch Michael wieder einmal zuschlagen.

Gegen Hübbers lies er sich von der aufkommenden Euphorie in der Halle treiben und stellte im Schnelldurchgang auf 7:4. Der Wille der Hasler zerbrach nach und nach, nachdem kein einziger Satzgewinn im vorderen Paarkreuz gelandet werden konnte. Das Gefühl den Gast nun abgehängt zu haben potenzierte sich doch schneller als erwartet. Philipp spielte gegen Dennis Trefzer wie verwandelt und konnte ebenfalls in drei Sätzen den nächsten Punkt verbuchen. Dass dann ausgerechnet Fabian das Matsch beschloss, passte zum Spielverlauf. War es doch der 12-Jährige der den Wendepunkt markierte und sich mit starkem Tischtennis auch in seinem zweiten Spiel nicht beirren ließ. Sehr überzeugend steuerte er dort ebenfalls in der kürzesten Spielzeit den letzten Zähler zum Gesamterfolg bei. Ein unerwartet deutliches Ende, nachdem der Tabellenletzte bis zur Mitte der Begegnung auf Augenhöhe agieren konnte.

Nichtsdestotrotz war der Akku der Herren I an diesem Tag noch etwas voller. In den letzten Zügen der Hinrunde entscheidet meist auch die Fähigkeit sich noch einmal auf den Punkt fokussieren zu können und jene Tugend legten die Hausherren nach einer schwierigen Phase an den Tag. Es war kaum zu erwarten, dass man am Ende so durchmarschieren würde, doch mit vollem Elan und durchdachtem Spiel sorgten diese vier Spiele am Ende dann für den verdienten Heimsieg. Somit stehen nach dem vorletzten Messen in der ersten Halbserie je vier Siege und Niederlagen zu Buche. Nun kommt am kommenden Samstag der SV Nollingen, der auf Rang 7 steht zum letzten Vergleich in das vordere Elztal. Gegen einen der Lieblingsgegner möchten die Suggentäler noch einmal zuschlagen und die Vorrunde auf einem guten 4. Rang mit großer Distanz zum unteren Feld einnehmen. Die Grundlage ist jedenfalls gelegt für seine sorgenfreie Rückrunde. Die aktuelle Lage in der Landesliga sehen sie übrigens unter diesem Link. Die zahlreichen anderen Spiele des TTC vom Wochenende finden sie unter den Spielberichten.

 

 

 

Die Chinesen imitieren mich mit raus­ge­strecktem Hintern.
Timo Boll

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