8.11.17 - TTF Rastatt zu stark für die Herren I

Mit 4:9 müssen sich die Herren I den Gästen geschlagen geben

Nach der spielerisch gelungenen Heimpremiere am Wochenende zuvor mussten sich die Herren I über die letzten Tage einem wahren Mammutprogramm erwehren. Der Auftakt hierzu fand am letzten Freitag in heimischer Halle gegen den TTF Rastatt statt. Der 4:9 Niederlage folgte am Folgetag der erste Punktgewinn der Verbandsliga gegen den TTV Auggen II, bevor man am Montagabend bei deren ersten Mannschaft chancenlos mit 1:9 den kürzeren zog. Die Berichte zu den Spielen gegen die Markgräfler folgen später über die kommenden Tage. Ähnlich wie gegen Furtwangen verkaufte sich das Sextett mehr als ordentlich musste aber relativ früh erkennen, dass die Klasse der Rastätter zu gut war.

Man knüpfte an diese Partie an und doch sollte es an diesem Abend gegen zwar "geschwächte" Gäste nicht reichen, dennoch war der Auftritt absolut akzeptabel. Die Tischtennisfreunde aus dem Norden mussten angestammte Akteure ersetzen, doch das hintere Paarkreuz überzeugte einmal mehr und ließ auch nach diesem Match nicht zu, dass ein Einzel verloren wurde. Mit solchen Leistungen dürfte der konstant gut besetzte Kontrahent vom Freitag sicherlich oben anklopfen und um die Plätze zur Badenliga ein Wörtchen mitreden.

Einmal mehr sollten die Punkte von Spitzenspieler Adrian das Resultat etwas beschönigen. Beide Einzel gewann der 21-jährige und bewies seine Qualität vor allem im Match der beiden Nummer 1. Zum großen Teil gingen die Punkte recht deutlich an die Gäste, doch insbesondere Horst und Philipp hatten auch die Möglichkeit bei einem besseren Start in den Entscheidungssatz für Zählbares zu sorgen. Doch das Niveau in der Verbandsliga lässt keine Konzentrationslöcher zu, so dass sich der Favorit auch dort behaupten konnte.

Spielfilm:

TTC: Adrian Glunk, Horst Zajonc, Michael Grundig, Franz Richardt, Frank Kury, Philipp Glunk

Rastatt: Patryk Matuszewski, Thomas Hillert, Manuel Weis, Yannic Klein, Julian Hertel, Simon Henkel


- Wie in den beiden Spielen zuvor traten die Herren I in kompletter Formation an. Die Raststätter hingegen hatten zwar ihren neuen Spitzenspieler mit an Bord mussten jedoch auf den am Knie verletzten Tobias Prestenbach und Martin Hamhaber verzichten. Dass Julian Hertel und Simon Henkel keine schwachen Ersatzspieler sind, hat der Saisonverlauf bereits gezeigt, so dass dies die Favoritenrolle nicht kippen ließ.

- Der Start aus den Doppeln verlief in allen drei Partien sehr deutlich. Während Adrian/ Philipp sich gegen Weis/ Klein erfolgreich zeigten und sich souverän in drei Sätzen durchsetzten, hatten ihre Teamkollegen nichts zu bestellen. Sowohl Horst/ Michael gegen Matuszewski/ Hertel, als auch Franz/ Frank gegen Hillert/ Henkel hatten keinen Stich und kamen auch nie ernsthaft in den Bereich einen Satz gewinnen zu können. Daher ging es mit einem 1:2 Rückstand in die Einzelpaarungen.

- Im vorderen Paarkreuz wurden anschließend wiederum nur die Mindestanzahl an Sätzen gespielt. Adrian hatte über die ersten beiden Sätze erhebliche Schwierigkeiten mit dem Aufschlagspiel von Hillert. Dies hielt ihn im Spiel sollte aber zu keinem Satzerfolg reichen. Unsere Nummer 1 hingegen schaffte es im letzten Durchgang die Bälle besser zu lesen und machte den Sack zu. Matuszewski war parallel dazu eine unmögliche Aufgabe für Horst, der gegen seinen Gegenüber überhaupt kein Land sah und seine Chancenlosigkeit eingestehen musste.


- In der Mitte bekam es der noch sieglose "Zisch" mit Klein zu tun, dem er ordentlich Paroli bot. Doch wie so oft bereits in dieser Saison waren die Konzentrationslücken etwas zu lange. Zwei Sätze musste er deutlich abgeben, während er den zweiten Durchgang für sich ziehen konnte. Mit etwas Fortune wäre der Entscheidungssatz möglich gewesen, doch die Geduld und die Nervenstärke des Konkurrenten verhinderten dies. Dass die Gäste weiterhin in Reichweite blieben dafür sorgte Franz mit einem starken Match über den alten Bekannten Weis, der vor der Saison aus Weisweil nach Rastatt wechselte. Mehr und mehr entnervte er seinen Kontrahent mit guten Blockbällen und hatte am Ende den längeren Atem, da er die Schwachstellen besser zu nutzen wusste.

- Der Zwischenstand wies ein 3:4 aus und somit war nach wie vor ein enges Aufeinandertreffen geboten. Dass sollte sich nach den Spielen im hinteren Paarkreuz jedoch etwas relativieren, da die Gegenspieler sich hier beide als zu stark erwiesen. Frank hatte gegen Henkel nur phasenweise Möglichkeiten sein Spiel durchzubringen. Philipp hingegen schlug sich äußerst tapfer gegen Hertel, den er in den fünften Satz zwingen konnte. Doch die Konstanz und vor allem die Konzentration ließ im Entscheidungsdurchgang nach und es galt das 3:6 zu verdauen und somit wohl auch jegliche Möglichkeit auf eine Überraschung.

- Aufgeben war aber nicht und so zeigte "Adi" wiederum seine Klasse und gewann nach kurzem Prozess gegen Matuszewski. Eine Demonstration der Stärke, da vor allem gute Aufschläge gelangen und er sich somit auch damit belohnte seinen TTR-Wert auf über 2000 zu bringen. Horst verpasste am Nebentisch seinen ersten Saisonsieg, wobei er sich dort deutlich besser verkaufte als im ersten Match. Gegen Hillert kämpfte er sich in den fünften Satz und musste dort auch den starken Aufschlägen Tribut zollen. Somit war es leider nicht möglich das eigene Erfolgserlebnis zu verbuchen.

- Wer dachte, dass über die Mitte das Spiel noch einmal verlängert würde, sah sich getäuscht. Denn sowohl Michael, als auch Franz hatten nicht die Fähigkeit jene der Gegner einzudämmen. Zunehmend haderte Michael mit seinem Schicksal und raubte sich somit auch seiner kleinen Möglichkeit. Franz hatte nach seinem ersten Aufeinandertreffen ordentlich Körner gelassen und hatte gegen das schnelle Spiel seines Gegners keine Mittel. Zudem ließ erwartungsgemäß die Konzentration nach und die leichten Fehler häuften sich.

Ausblick:

Der Ausblick ist an dieser Stelle der Verweis auf den kommenden Bericht zum Unentschieden gegen den TTV Auggen II. Da das nächste Spiel erst am 25. November gegen die TTSF Hohberg II stattfindet, werden die Berichte über diese Zeit veröffentlicht. Naturgemäß steht die Mannschaft vor der kurzen Pause mit einem Zähler am Tabellenende und will diesem im "Duell" mit dem Mitaufsteiger aus dem Markgräflerland möglichst noch vor der Weihnachtspause abgeben. Unter den Spielberichten finden sie wie gewohnt die Partien vom Wochenende in kleinen Berichten.

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