16.3.17 - Doppelspieltag am Oberrhein steht bevor

Zwei Auswärtsspiele am Oberrhein stehen bevor/ in Laufenburg & Wehr

Nach fünf Wochen Pause ist es für die Herren I wieder einmal an der Zeit an die Tische zu treten - und dies gleich doppelt am kommenden Wochenende. Befreit von jeglichem Druck und der Möglichkeit mit dem aktuellen dritten Tabellenplatz die beste Platzierung der Vereinsgeschichte aus dem Vorjahr noch einmal zu toppen, gilt es die beiden Aufgaben am Oberrhein möglichst siegreich zu bewältigen. Am Samstag führt der Weg zum aktuellen Tabellenletzten TTC Laufenburg, der seine letzte Chance auf den Klassenerhalt wahren möchte. Startzeit ist um 17 Uhr und damit heißt es zeitig zu starten, um die weiteste Auswärtsfahrt über ca. 120 km anzugehen. Am folgenden Morgen heißt es dann sich beim TTC Wehr vorzustellen, der ebenso akut gefährdet ist und um 10:30 Uhr die Gäste aus dem Suggental begrüßt. Los geht es in der Seebodenhalle um 10:30 Uhr.

Mit den beiden Auswärtsspielen neigt sich die Spielzeit der Herren I langsam aber sicher dem Ende entgegen. Trotz der ungewöhnlich langen Pause möchte das Sextett um Kapitän Franz Richardt weiterhin Punkte sammeln und die tolle Spielzeit weiter bestätigen. Im fernen Laufenburg gilt es sich zu Beginn jedoch erst einmal auf die Plastikbälle einzustellen, die die Gastgeber als eines von wenigen Teams in der Landesliga nutzt. Beim letztjährigen Gastspiel haderte man damals etwas mit den Gegebenheiten und musste eine vermeidbare Niederlage einstecken. Zum Saisonauftakt schlug der TTC im September zu und konnte einen deutlichen 9:3 Heimerfolg verbuchen. Daran gilt es am Samstag anzuknüpfen, wenn die Laufenburger ihre letzte theoretische Chance auf den Klassenerhalt wahren möchten.

Aktuell rangiert die Mannschaft von Spielführer Lukas Köhler auf dem letzten Rang. Lediglich drei Siege konnten im Verlauf der 16 Matches eingefahren werden und somit besteht zwei Spiele vor Schluss nur noch die Möglichkeit auf den Relegationsplatz. Dazu müsste die Konkurrenz jedoch mitspielen und selbst müssten zwei Siege eingefahren werden. Schwer vorstellbar unter den derzeitigen Umständen, da in der Rückrunde lediglich ein Sieg eingeheimst wurde und mittlerweile fünf Niederlagen in Folge stehen. Einen Anteil daran hat sicherlich auch die Verletzung von der Nummer 2 Lukas Köhler, der 2017 noch nicht zum Einsatz gekommen ist und in drei Vergleichen als Lückenfüller fungierte, so dass zumindest das Aufrücken verhindert wurde. Sicher verlorene drei Zähler sind dabei eine große Hypothek für einen Abstiegskandidaten.

Personell tritt das Sextett des TTC Laufenburg wie schon in der Vorrunde an. Altmeister Bernhard Bürgin beweist dabei immer noch seine Klasse und hat aktuell die beste Bilanz in der Rückserie. Insgesamt steht die Nummer 1 des Schlusslichts auf Rang 4 der Landesliga und ärgerte in der Vorrunde u.a. auch Horst. Fraglich ist für Samstag, ob Lukas Köhler sich wieder aufstellen lässt und somit die Punkte wieder abgibt. Mit Heiko Zindel und Jürgen Müller ist dasselbe Duo in der Mitte im Einsatz, stößt dabei aber deutlich an seine Grenzen. Salko Alajbegovic und Torsten Weierstall komplettieren die Formation und können im hinteren Paarkreuz dagegen halten und stehen bei einer knapp negativen Bilanz in der zweiten Saisonhälfte. Enzo Rinaldi wäre wohl die Alternative, falls man sich gegen eine Aufstellung von Köhler entscheidet. Mit nur einem wirklich funktionierenden Doppel ist zudem ein weiterer Grund für den wahrscheinlichen Abstieg in die Bezirksliga ausgemacht. Kampflos geschlagen geben wird sich das Team nicht, aber mit einer konzentrierten Leistung sollte der Gast aus dem Elztal die beiden Punkte entführen können.


Etwas besser ist die Lage des TTC Wehr, der zur ungewohnten Zeit am Sonntagmorgen die Suggentäler Equipe empfängt. Momentan rangiert die Mannschaft auf dem Relegationsplatz, spürt jedoch den Atem der Konkurrenz und kann sich alles andere als sicher sein nicht doch noch einen Platz zu verlieren und somit den Wiederabstieg verdauen zu müssen. Mit einem Spiel weniger als die Verfolger ist die Situation aber durchaus positiv zu bewerten. Andererseits dürfte es schwierig werden auf die direkte Rettung zu hoffen, da der SV Nollingen drei Punkte Vorsprung hat. Auch die Wehrer sind am kommenden Wochenende doppelt im Einsatz. Abends zuvor reist die Mannschaft zum schwierigen Auswärtsspiel bei der FT V. 1844 Freiburg III. In einem umkämpften und spannenden Match im Silberberghaus setzte sich der heimische TTC damals knapp mit 9:5 durch und dies lässt auch für Sonntag auf ein enges Aufeinandertreffen schließen.

Tritt das Team komplett an erwartet den Gast eine anspruchsvolle Aufgabe. Drei Spiele gingen erst im Schlussdoppel verloren und zuletzt wurde darüber der wichtige Punkt gegen den TV Denzlingen ergattert. Mit etwas mehr Fortune und Abgeklärtheit wäre der direkte Klassenerhalt somit realistischer. Gänzlich chancenlos wird der TTC Wehr nicht sein, vor allem auch aufgrund des starken vorderen Paarkreuzes. André Kleber und Carsten Kuck sind absolut konkurrenzfähig und der Umstand, dass beide positive Bilanzen haben, lässt darauf schließen, dass Fabian und Horst schwierige Aufgaben vor sich haben. Mirco Kima und Dirk Schönle stellen wie in der Hinserie die Mitte dar. Auf der fünften und sechsten Position ergänzen Ralf Bächle und Manuel Lauber die Mannschaft. In der Rückrunde kam jedoch für Lauber auch vermehrt Hans-Peter Kima zum Einsatz, der bereits beim ersten Duell im Oktober aushalf. Laut Südkurier tritt das Team komplett an.

Schwierig abzusehen in welcher Verfassung sich die sechs TTC'ler präsentieren, nachdem nun diese lange Wettkampfpause angesagt war. Zumindest Fabian war u.a. bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Schüler im Einsatz und konnte neben dem Trainingsbetrieb wichtige Spielpraxis sammeln. Es gilt von Beginn an direkt wieder in den Wettkampfmodus umzuschalten und da beide Partien in kompletter Aufstellung absolviert werden, ist die Aussicht auf Erfolg sicherlich auch gegeben. Zahlreiche weitere Matches mit Beteiligung des TTC stehen am Wochenende auf dem Programm. So möchten u.a. die Herren II ihrer Favoritenrolle in Elzach gerecht werden und Rang 2 in der Kreisklasse A festigen, während die Herren IV einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft in der Kreisklasse D gehen können.

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