31.1.17 - Doppelspieltag gegen Freiburger Teams

Der anspruchsvollen Aufgabe beim Tabellennachbarn folgt das Heimspiel gegen den Aufsteiger

Befreit von jeglichem Druck und der Gewissheit in der Rückrunde realistisch um den dritten Rang konkurrieren zu können, treten die Herren I am kommenden Wochenende zu einem Doppelspieltag an. Nach einer kurzen Pause und mit dem Erfolg im Derby gegen den TV Denzlingen (9:4) im Rücken stehen nun am Samstag und Sonntag die nächsten Aufgaben in der Landesliga bevor. Zuerst führt die Reise zum FT V. 1844 Freiburg III, die im ersten Spiel knapp im Schlussdoppel besiegt werden konnten. Aktuell liegt die zweite Reserve des Regionalligateams auf dem gewohnt guten dritten Tabellenrang, der jedoch bei einem negativen Resultat an den kommenden Gegner aus dem Elztal übergehen würde. Los geht das Duell um 19 Uhr im Stadtteil Rieselfeld. Im zweiten Match am Morgen darauf ist das Sextett des TTC klarer Favorit. Um 11 Uhr fliegen gegen den Aufsteiger und aktuellen Tabellenvorletzten AV GER. Freiburg- St. Georgen die ersten Bälle über die Tische. Für die Herren I bietet sich somit die Gelegenheit ihren positiven Trend fortzusetzen und auf den beiden ersten gelungenen Spielen des Jahres aufzubauen. Der Kampf um das ambitionierte Ziel Rang 3 ist jedenfalls eröffnet und alles andere als utopisch.

Frei von jeglichen Sorgen und mit einem bis dato absolut verdient erspielten vierten Platz reisen die Mannen um Kapitän Franz Richardt am Samstagabend nach Freiburg. Bei der dritten Mannschaft des Vorzeigeklubs in Südbaden dürfte wie in der Vorrunde ein äußerst packender und umkämpfter Schlagabtausch geboten werden. Damals drehten die Suggentäler einen scheinbar aussichtslosen 5:7 Rückstand noch zum Heimsieg und feierten ein grandioses Comeback. Ähnlich dramatisch könnte es auch im zweiten Vergleich zugehen insofern die beiden Teams vollzählig an die Tische gehen. Derzeit rangiert die FT mit einem Punkt mehr auf dem dritten Platz. Nach ganz oben wird es für die beiden Kontrahenten nicht reichen, da die Konkurrenz aus Auggen und Eichsel etwas mehr Qualität besitzt. Toller Sport wird dennoch geboten sein, da über die letzten Jahre viele Partien absolviert wurden, die viele Stunden dauerten und dementsprechend knapp ausgingen.

In den beiden Matches der Rückserie gab es für die Mannschaft um Spielführer Arvid Becker jeweils einen Sieg und eine Niederlage. Dem klaren 2:9 beim Tabellenführer SV Eichsel II folgte ein knapper 9:6 Auswärtssieg beim SV Nollingen am letzten Wochenende. Ergebnisse, die Ausdruck verleihen, dass die etwas geschwächte Aufstellung im Vergleich zur Hinrunde Spuren hinterlässt. Aufgrund der Tatsache, dass bei der zweiten Formation mit Niklas Grimm ein Akteur in der ersten Jahreshälfte nicht zur Verfügung steht, zog man seinen Bruder Jonas hoch und beraubte der dritten Mannschaft den Spitzenakteur. Dennoch erweist sich das zusammengestellte Sextett weiterhin als absolut konkurrenzfähig, da der Nachwuchsbereich schließlich etliche aufstrebende Talente bietet. Im Suggental fehlte Jonas Grimm, so dass es durchaus möglich ist, dass die Gastgeber mit dem gleichen Personal in das Rennen gehen. Arvid Becker und Moritz Leupolz bilden ein starkes vorderes Paarkreuz, während Nick Do und Elias Goetschi in der Mitte für Furore sorgen. Komplettiert wird die Aufstellung von Lino Rohrer und Nico Bogenschütz, die auf den Positionen fünf und sechs auch nicht allzu viele Partien verlieren dürften.

Jedoch ist es bei diesem Kontrahent nie wirklich absehbar welche Akteure tatsächlich mit dabei sein werden. Da die vierte Zusammensetzung eine Liga tiefer (Bezirksliga) um den Aufstieg kämpft, ist eine hohe Leistungsdichte gegeben und die Qualitätseinbußen bei einem Ausfall doch relativ gering. Berthold Streifenender ist die neue Personalie beim TTC, der bekanntlich Philipp Glunk ersetzt und eine gänzlich neue Variable in den Vergleich bringen wird. Einer spannenden Begegnung steht jedenfalls nichts im Weg und nicht weniger als neun Matches über den Entscheidungssatz waren in der Vorrunde Beweis genug, dass sich zwölf Männer gegenüberstehen bei denen die Tagesform eine hohe Bedeutung hat. Angeführt von einem derzeit äußerst starken Horst Zajonc und dem besten Spieler im mittleren Paarkreuz, Michael Grundig, möchte man mindestens einen Zähler entführen.


Wenige Stunden nach dem ersten Schlagabtausch folgt im heimischen Silberberghaus das zweite Aufeinandertreffen. Zu Gast ist der Aufsteiger von AV GER. Freiburg- St. Georgen, der sich großer Abstiegsnot befindet. Derzeit rangiert die Mannschaft auf dem vorletzten Platz - zwei Siege und sieben Niederlagen stehen zu Buche. Da zu erwarten ist, dass der TV Denzlingen in der Rückrunde gut punkten wird, gilt es für die Freiburger jegliche Chance auf Zählbares zu verwirklichen und den Abstand zum rettenden Ufer möglichst gering zu halten. Ob dies beim zweiten Spiel 2017 im Suggental realistisch erscheint, ist zu bezweifeln, da es im Hinspiel eine heftige 1:9 Klatsche setzte. Der Relegationsplatz scheint bei einem guten Verlauf der zweiten Halbserie absolut möglich. Im Hinspiel gelang lediglich ein Erfolg im Doppel während die restlichen Partien zum großen Teil sehr klar abgegeben werden mussten. Tags zuvor sind die St. Georgener bereits auch aktiv, wenn es gegen den TTC Wehr geht und die Aussicht auf Punkte höher erscheint. Dennoch muss die Partie zu etwas ungewohnter Zeit erst ausgespielt werden und die Erlebnisse des Vortags dürften sicher auch ihren Einfluss auf diese Begegnung haben.

Kapitän des Sextetts ist weiterhin der erfahrene Akteur Klaus Padua, der sich durch eine gute Vorrunde in die Mitte gespielt hat. Unverändert im vorderen Paarkreuz sind Thomas Klein und Bastian Knezevic gelistet. Während sich Klein recht gut in der Liga eingefunden hat, war es für seinen Teamkollegen eine relativ ernüchternde Zeit über die erste Saisonhälfte. Neben Padua ist weiterhin Alberto Kösel Munoz in der Mitte aufgestellt, wobei die hinteren Positionen Stefan Masur und Samuel Klose bilden. Letztgenannter agierte bereits einige Male als Ersatz bei der ersten Mannschaft - nun ist er dort fest eingeplant. Für ihn rutschte Tobias Ebenthal in die Herren II und schlägt damit in der Kreisklasse A auf. Somit bleiben nur die beiden vordersten Positionen unangetastet, so dass es abzuwarten gilt inwieweit die Änderungen in der Rückrunde etwas bewirken.

Stand jetzt wird der TTC in beiden Duellen mit der besten Formation auflaufen und damit aussichtsreiche Chancen zu haben zu punkten. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen und den zurückliegenden Auftritten im Rücken gilt es die Form zu nutzen und ggf. noch einen weiteren Platz in der Tabelle zu klettern. Neben den beiden Partien der Herren I ist das Programm am kommenden Wochenende etwas ausgedünnt. Lediglich die Minis I und die Damen schlagen am Samstag auf, während die Jugend III am Montag aktiv ist. Dies hat damit zu tun, dass die närrische Zeit ihre Schatten voraus wirft und am Freitagabend die Suggentäler Zunft ihren alljährlichen Gaudiabend veranstaltet.

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