TTC Header top

29.3.20 - Die Mädels berichten von ihrer Aktualität

Der TTC in der Corona-Krise - die Mädels berichten

Es ging vor einigen Wochen wohl vielen so - der Ausdruck "Corona" war jedem ein Begriff und man vermutete ihn weit entfernt auf dem asiatischen Kontinent. Doch bekanntlich sollte alles anders kommen und neben vielen anderen bedeutsamen Dingen im Leben kam auch die Sportwelt dadurch zum Erliegen. Seit dem letzten Training am 12. März ruht auch bei unserem TTC der Plastikball und es gilt sich auf andere Weise fit zu halten und abzuwarten wie mit der aktuell unterbrochenen Saison passiert. Aktuell mussten die Landesverbände ihre favorisierten Lösungen für den Umgang mit der Saison beim DTTB abgeben. Dies betrifft vor allem die Wertung der Spielrunde, sowie im Hinblick auf die kommende Spielzeit die Fristen für Spielerwechsel.

Nun beschäftigt sich der DTTB mit den eingegangenen Vorschlägen und wird kommende Woche eine Telefonkonferenz einberufen, um die Vorschläge zu diskutieren. Der seit dem 1. Januar zuständige Tischtennisverband Baden-Württemberg wird intern darüber beraten, ob die zum Ende kommender Woche beschlossene Lösung auf Bundesebene auch für die Ligen auf tieferer Ebene angewandt wird. Somit spielt sich das Geschehen rund um den Plastikball momentan leider vorwiegend an eingerichteten Home-Office Plätzen ab, statt in den Sporthallen dieses Landes.

In dieser etwas bedrückenden Zeit ohne den gewohnten Spielbetrieb gilt es nun zuversichtlich zu bleiben und sich bestmöglich auf die Rückkehr an die Tische vorzubereiten. Mit einem kleinen Fragenkatalog an unsere Nachwuchsspieler berichten diese u.a. von ihrem nun etwas anderen Alltag. Zudem folgt in den kommenden Tagen eine Einschätzung von Fabian zu der aktuellen Situation rund um den Tischtennissport in der Corona-Zeit. Den Anfang machen hier die vier Mädels Antje, Finnja, Leoni und Megan. Das junge Quartett, das derzeit dem Aufstieg in die Badenliga entgegenstrebt, umgibt nach einer bis dato fast perfekten Runde derzeit die Sorge, dass der Traum von der Meisterschaft doch noch platzen könnte.

Aufgrund der geschlossenen Schulen und Sporthallen verschiebt sich der Zeitvertreib naturgemäß. Bei allen vier Mädels nimmt die Schule dennoch einen Teil des Tages ein (zumeist der Vormittag), da die Aufgaben natürlich auch von zuhause aus zu erledigen sind. Finnja berichtet hierbei auch von Videokonferenzen mit Mitschülern und Lehrern. Tägliche Telefonate und Videochats mit Freunden und Klassenkameradinnen stehen meist bei allen Vieren auf dem Programm. Während sich die Zwillinge nach den Schulaufgaben meist mit Netflix beschäftigen und sich somit die Zeit vertreiben, steht bei Meggi meist etwas joggen mit ihrer Schwester und einige Stabilisationsübungen an. Leoni beschäftigt sich hierbei eher mit lesen, während Antje zudem noch das Zeichnen für sich entdeckt hat. Dennoch berichten alle unisono das der Tagesablauf meist sehr zäh daherkommt und sich hin und wieder auch Langeweile ausbreitet.

Die gemeinsamen Spiele vermissen Antje, Finnja, Leoni und Megan naturgemäß am meisten, jedoch einfach auch die Zeit, die zusammen als Freundinnen verbracht wird. Des Weiteren nennen sie den Austausch mit anderen Vereinskollegen und das Training an sich. Für Antje und Finnja ist es zudem auch der Ausgleich, der zum stressigen Schullalltag fehle. In der Zeit ohne Sport merke man nun, dass etwas im Leben fehle. Meggi ergänzt hierbei noch die spaßigen Trainingseinheiten im Stützpunkt und das unterhaltsame Zusammensein bei den Rundenspielen gemeinsam mit Teambetreuer Tobias. Ergänzend fielen die Worte, dass man mittlerweile auch zu viel esse. ;)


Trotz der räumlichen Distanz halten die vier Mädchen regelmäßig Kontakt zueinander. Oft telefonieren sie sich in Videokonferenzen zusammen, um sich so aktuell zu halten. Wenn es nicht am Hörer oder per Skype ist, glüht auch oft der Whats App Chat und die Zeit wird sich somit vertrieben. Als es darum ging wie mit der nun unterbrochenen Spielzeit umgegangenen werden soll, wurde deutlich, dass dies eine kontrovers diskutierte Entscheidung geben dürfte. Alle vier sind sich einig, dass es eine Lösung, die alle zufriedenstelle, nicht geben werde. Die 15-jährige Leoni sehe sowohl mit dem Cut nach der Hinrunde, als auch mit der kompletten Annullierung der Spielzeit keine ideale Antwort darauf. Antje sehe es am liebsten, wenn die ausstehenden Partien noch absolviert würden. Falls diese Möglichkeit nicht umzusetzen sei, wäre für sie der aktuelle Tabellenstand eine Option. Ihre Zwillingsschwester äußert hierbei die Sorge, dass bei einer Nichtwertung der aktuellen Spielzeit der wahrscheinliche Aufstieg wegfallen würde. Für sie käme das Szenario mit der Wertung nach der Vorrunde als Kompromisslösung in Frage. Auch das Mannschaftsküken Meggi sieht diese Alternative als adäquate Möglichkeit, um die Saison so in die Wertung einfließen zu lassen.

Die letzte Frage beschäftigte sich mit der generellen Situation auf der Welt. Dabei berichtet Meggi, dass die aktuelle Lage sie schon beunruhige, da man nicht wisse wie lange dieser Zustand noch anhalte. Dabei habe sie die Hoffnung, dass die Infektionen durch die Maßnahmen der Bundesregierung stetig sinken. Finnja hingegen äußert den Gedanken, dass schon eher hätte reagiert werden müssen. Insbesondere die Medien schüren hierbei ein ungutes Gefühl für die Bevölkerung und so sei es auch nicht verwunderlich, dass Panikkäufe getätigt würden. Beunruhigt zeigte sie sich viel mehr darüber, dass man aktuell beim Sport und in der Schule viel verpasse und hierbei tatenlos zusehen müsse. Auch Antje zeigte sich besorgt darüber, dass man so etwas in der heutigen Zeit miterlebe. Angst habe Leoni nicht vor dem Virus, jedoch sei das Ungewisse derzeit der primäre Gedanke. Dabei nennt sie vor allem ihren Schulabschluss, der eigentlich im Frühjahr anstehe.

 


 ARCHIV: NEWS »


 

 

 

TTC rechts 1

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung der TTC Suggental-Website. Mit der Nutzung der Seite erklärst du dich einverstanden, dass wir Cookies verwenden.