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Stefan Masur verstärkt die Reserve

Der Routinier stößt von der AV Germania Freiburg- St. Georgen zum TTC

(20.5.) Nachdem vergangene Woche mit Sarah Maier der erste Neuzugang präsentiert wurde, ist nun ein wesentlich erfahrener Akteur an der Reihe. Mit dem 56-jährigen Stefan Masur wechselt ein langjähriger Tischtennisrecke zur neuen Spielzeit zum TTC und wird hierbei die Reserve unterstützen. Für Stefan bekanntes Terrain - schlug er doch bereits in der letzten Saison in der Bezirksklasse auf. Dies tat er für den AV Germania Freiburg- St. Georgen für die er seit seinem Comeback im Tischtennis seit dem Herbst 2010 aufschlug und mit dem Wechsel in das vordere Elztal noch einmal eine neue Herausforderung anstrebt.

Mit seiner großen Erfahrung am Tisch wird er vor allem den Nachwuchsakteuren Hilfestellung geben können, zumal er auch seit einigen Jahren den C-Trainerschein besitzt und beim Landesstützpunkt in Freiburg tätig ist. Erste Berührungspunkte mit dem TTC hatte Stefan bereits über die letzten Jahre. In der Spielzeit 2016/17 hatte der Verein aus dem Freiburger Ortsteil das einjährige Vergnügen in der Landesliga aufzuschlagen. Damals kam es auch zu zwei Duellen mit unserem Verein. Vor eben jener Saison lernte er an einem eher ungewohnten Ort zudem Horst und Michael kennen. Im spanischen Alicante nahm das Trio bei der Senioren-WM teil. Ohnehin ist der Werdegang des neusten TTC-Akteurs kein gewöhnlicher, so dass es sich lohnt einen näheren Blick darauf zu werfen.

Los ging die Leidenschaft für den Sport im Alter von zwölf Jahren. Beim TV Weil begann Stefan mit Tischtennis und hatte hierbei mit Gerhard Wäldele einen exzellenten Förderer an seiner Seite. Knapp drei Jahre nach den ersten Schlägen auf Vereinsebene sicherte er sich mit seinen damaligen Trainer und den weiteren Teamkollegen Gerd Bräunlin und Matthias Kubicki 1978/ 79 den Pokal auf Bezirksebene und anschließend in Südbaden. Einige Jahre später sollte mit Jürgen Eise eine spätere Vereinsikone an seiner Seite spielen. Für eine gewisse Zeit hielt der Klub die Mannschaft in der Landesliga zusammen. Da die besten Talente in Richtung TTC Zell strebten, der damals in der Badenliga aktiv war, zerbrach die Mannschaft nach und nach. In dieser Zeit kehrte Stefan aus beruflichen Gründen dem Tischtennis ebenfalls den Rücken zu und legte eine Pause von 25 (!) Jahren ein.

Um nach einem Vierteljahrhundert wieder von der Sportart Tischtennis infiziert zu werden, benötigte es eine besondere Begegnung... und diese hatte er. Als ehemaliger Ringer (in der Zeit vor dem Tischtennis) entdeckte er im Strandbad die Ringerlegende Adolf Seger, der sich mit dem Zelluloidball die Zeit vertrieb. Aufgrund der Gemeinsamkeit bzgl. des Ringens kamen die beiden ins Gespräch und standen sich urplötzlich am Tisch gegenüber und spielten einige Bälle. Somit ist einer deutsche Sportlegende einen gewissen Anteil am Comeback zu attestieren. Stefan hatte die alte Leidenschaft wieder gepackt und der Weg führte ihn zum Verein in Freiburg- St. Georgen.

Gemeldet in der C-Klasse für die dritte Mannschaft absolvierte Stefan direkt Partien für die Reserve und die erste Garde. Diese spielte damals in der Bezirksklasse und sein erstes Spiel auf höherem Niveau konnte er direkt für sich entscheiden. Heimat war über die ersten Spielzeiten jedoch die Reserve, die sich in der A-Klasse behauptete. Knapp verpasste die Mannschaft im Frühjahr 2013 den Aufstieg in die Bezirksklasse. Die starke Runde sollte sich für den Rechtshänder dennoch lohnen, da er zur kommenden Saison fest in die erste Mannschaft aufrückte und in der Bezirksliga zum Einsatz kam.

Es folgte noch einmal ein kurzer Abstecher in die zweite Mannschaft, was aber zur Rückserie 2014/15 für die Zukunft Geschichte sein sollte. Nach einer starken Saison stieg die AV Germania Freiburg- St. Georgen trotz verlorener Relegation gegen den TV Denzlingen etwas überraschend in die Landesliga auf. Dort kam es zu den bereits erwähnten Aufeinandertreffen mit dem TTC. Trotz ordentlicher Bilanz führte der Weg zurück in die Bezirksliga, die ein Jahr gehalten werden konnte. Aufgrund von Abgängen schwächte sich der Verein zunehmend, so dass die abgebrochene Spielzeit 2019/ 20 in der Bezirksklasse bestritten wurde. Wie in den zwei Jahren zuvor kam Stefan hier zumeist im vorderen Paarkreuz zu seinen Spielen. Mit einer leicht positiven Bilanz beendete er die letzte Saison für die Freiburger. Schlussendlich stand hier am Ende ein Mittelfeldplatz zum Zeitpunkt des Abbruchs.

Diese Tabellenposition soll auch im neuen Trikot das Ziel in dieser Liga für die Saison 2020/ 21 sein. Als verlustpunktfreier Aufsteiger geht die Reserve des TTC ab dem Herbst das Abenteuer Bezirksklasse an. Wir freuen uns, dass Stefan hierbei tatkräftige Unterstützung leisten wird und heißen ihn herzlich Willkommen im Suggental.

 


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